Schlierseer Gartenzauber
vom 1. bis 3. Juni 2018

Moderys Gartentipp

#2 Liebesäpfel – Tomaten

Sie wollen in diesem Jahr die schönsten und schmackhaftesten Tomaten ernten?
Kein Problem, wenn wir ein paar Dinge berücksichtigen!

Erfahrene Gartler wissen es längst: Tomaten dürfen im freien Beet erst dann gepflanzt werden, wenn die Bodentemperatur 8 Grad erreicht hat. Weil Tomaten sehr empfindlich auf Nässe reagieren – es droht Pilzgefahr – sollten Sie auch bei der Zucht im Beet oder im Kübel für eine lichtdurchlässige Überdachung oder Abdeckung sorgen. Gleichzeitig müssen Sie auf eine ausreichende Belüftung achten, damit auch das Tau- und Kondenswasser gut abtrocknet. Wer im Spätsommer saftige, rote Tomaten ernten möchte, muss darauf achten, dass die Pflänzchen in tiefgründigen, nährstoffreichen Humus eingepflanzt werden. Bitte nicht vergessen: Tomaten sind Sonnenanbeter: Im Garten sollten sie den wärmsten Platz bekommen, es empfehlen sich Plätze an Südwänden.

Das Leben ist nur schön, wenn man auch mit den Nachbarn gut auskommt. Das gilt auch für unsere „Liebesäpfel“! Gute Nachbarn sind: Karotten, Radieschen, Sellerie, Salat, Spinat, Lauch, Bohnen und alle Kohlarten. Es gibt nur wenige Pflanzen mit denen sich die Tomate nicht verträgt. Diese sind: Kartoffeln, Rohnen, Erbsen und Fenchel. Auf dem Beet brauchen die Pflanzen einen Abstand von 50 – 80 cm und zwischen den Reihen 80 – 100 cm Platz. Wenn Sie die Tomaten im Kübel ziehen wollen, achten Sie darauf, dass er groß genug ist – er sollte mindesten 15 L Erde fassen. Außerdem muss durch Abflusslöcher im Kübel eine ausreichende Drainage sichergestellt sein. Wichtig: Bitte nur schwarze Töpfe benützen, sie nehmen die Sonnenstrahlen auf und erwärmen die Erde.

Die Folge: Traumhaftes Tomatenaroma! Die Pflanzen wurzeln bis zu 1 Meter tief in die Erde, lockern Sie vor dem Einpflanzen die Erde mindestens zwei Spaten tief. Setzen Sie die Tomaten schräg und sehr tief bis zum Blattansatz hinein. Sie bilden dann Seitenwurzeln, die für zusätzliche Ernährung sorgen können. Stecken Sie neben jede Pflanze ein Holzstöckchen zum Anbinden in den Boden. Zum Schluss gießen Sie am besten mit verdünnter Brennnessel-Jauche an.

Warme Füße: Alle Nachtschattengewächse haben gerne warme Füße: Arbeiten Sie deshalb unter das Pflanzenloch etwas halbverrotteten Mist ein. Durch die Verrottung entsteht Wärme.

? Ausstellungen ? Informationen ? Verkaufsstände ? Unterhaltung und vieles mehr

Schlierseer Gartenzauber vom 1. bis 3. Juni im Kurpark und in der Vitalwelt Schliersee
Alles rund um den Garten in Zusammenarbeit mit den Gartenbauvereinen des Landkreises Miesbach.